Tja, da die Parodie auf Kingdom Hearts scheinbar nicht sonderlich gut angekommen ist, versuch ichs mal hiermit (die meisten, die sich das zeug durchlesen sind wahrscheinlich nur zu faul einen Kommentar zu schreiben *gg* welche Verschwendung guter Ideen, naja)
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Das Land Hyrule! Ein Ort der Ruhe, der Besinnlichkeit und des Friedens. Viele Jahrhunderte schon war es her, dass ein Krieg dieses Land erschüttert hatte und seitdem ist es das Paradies für alle, die sich in ihm niederlassen wollen.
Dies ist die Geschichte einer Geburt von Zwillingen, welche in der Zukunft ein großes Schicksal erwarten wird.
„Hardoc, hast du kurz Zeit für mich?“.
Der angesprochene Mann hatte bis eben einen enormen Haufen Holz zerhackt und wischte sich nun mit einem kleinen Tuch, dass er aus seiner rechten Hosentasche fingerte, den Schweiß von der Stirn. Sein Hemd war durchnässt vom Schweiß und seine braune Lederhose klebte ihm an den Beinen.
Sein Gesicht glänzte in der Mittagssonne. Unter seinen dichten Augenbrauen lugten gütige, strenge und gleichzeitig gerechte Augen hervor, mit denen er die Person liebevoll ansah, die ihn soeben gerufen hatte.
„Natürlich, Alina.“, gab er lächelnd zurück. „Was gibt es denn? Machen die Rotzlöffel vom Marktplatz mal wieder Ärger?“
Sie kniff die Augen zusammen, hielt sich die Hand vor den Mund und fing an zu kichern. Ihr blondes Haar fiel ihr elegant über die Schultern und ihr weiches Gesicht ergab ein wundervolles Lächeln. Sie trug einen blauen Rock und darüber eine weiße, mit roten Blümchen geschmückte Schürze.
„Nein, keine Sorge.“, antwortete sie. „Aber heute ist der Tag, an dem wir unseren Sohn zum königlichen Priester bringen müssen. Er ist jetzt einen Monat alt, heute wird ihm sein Name gegeben und damit seine Zukunft bestimmt.“
„Oh, tut mir Leid, Alina, das hatte ich vollkommen vergessen. Ich war so mit Holzhacken beschäftigt, dass-„
Doch er konnte nicht enden. Alina tat vier lange Schritte auf ihn zu getan und hielt ihm einen Finger auf den Mund.
„Du musst dich nicht ständig entschuldigen. Ich weiß doch, dass du ein wenig schusselig bist, aber das hat mich weder je gestört noch mich davon abgehalten dich zu lieben, denn ich weiß, dass du für uns da bist, wenn wir dich brauchen.“
Sein eben noch leicht überraschter Blick entspannte sich wieder und er begann unter Alinas Finger zu lächeln.
„Wann möchtest du den Priester aufsuchen?“, fragte Hardoc.
„In etwa einer Stunde. Ich muss im Haus noch etwas aufräumen und unseren Sohn für die Zeremonie baden.“, antwortete Alina. „Er hat heute schon drei Mal in die Windeln gemacht. Ich weiß schon gar nicht mehr, wo das alles herkommt. Der Junge isst nichteinmal halb so viel.“
Hardoc lachte laut und machte sich wieder an die Arbeit, während Alina ihm noch ein paar Augenblicke zusah und anschließend wieder in die kleine Hütte, aus der verärgerte Schreie eines kleinen Kindes drangen zurückging.
„Ja, beruhig dich doch, mein Kleiner.“, hörte Hardoc seine Frau aus der Hütte beruhigend auf das Baby einsprechen.
Die dreiköpfige Familie lebte etwas Abseits vom hyrulischen Getümmel, welches im Moment besonders schlimm war. Hyrule schien politische Konflikte mit dem Nachbarland Myrtha zu haben. Doch in der im Kokiriwald befindlichen Behausung bekam man von alldem nichts mit. Hardoc und Alina hatten dieses Haus wohlweißlich gebaut als Alina schwanger wurde. Es war sehr bescheiden gehalten und bestand nur aus Holz und einem durch Teer verstärkten Strohdach.
Nach etwa einer Stunde kam Alina wieder aus der Hütte. Auf ihrem Arm lag ein winziges Baby in ein weißes Seidentuch gehüllt, die Arme dicht angewinkelt. Seine Augen waren ruhig geschlossen und sein bereits sehr dichtes, blondes Haar fiel ihm über die Stirn.
„Können wir?“, fragte Alina, ihr Baby leicht im Arm wiegend.
„Ja, sofort!“, gab Hardoc zurück, stellte die Axt an den Baumstumpf, ging an ihr vorbei ins Haus und kam kurz darauf mit einem schräg über seinen Oberkörper geschnallten Schwert wieder hinaus.
„Was willst du denn damit?“, wollte Aline verblüfft wissen.
„Ich will kein Risiko eingehen, schon ga nicht wenn du und der Kleine mit durch den Wald müssen!“
„Aber der Dekubaum –„begann sie wieder, doch Hardoc unterbrash sie harsch.
„Ich glaube nicht an diesen Dekubaum. Auch wenn es stets heißt, er würde den Wald vor allen Monstern beschützen, würde ich keinen Schritt vom Haus weggehen ohne mich richtig verteidigen zu können.“, meinte er etwas laut.
Alina schrak zusammen und aufgrund der ruckartigen Bewegung wachte der Junge in ihren Armen auf, was zur Folge hatte, dass die gesamte Lichtung in ein ohrenbetäubendes Schreien gehüllt wurde.
„E...entschuldige bitte, ich will nur nicht, dass ihr euch in Gefahr begebt, nur weil im tiefsten Wald ein sagenumwobener Baum stehen soll, der auf euch Acht gibt.“, entschuldigte sich Hardoc.
„Ist schon gut, nicht so schlimm. Das Problem ist, dass der Kleine wach ist und so bald nicht mehr einschlafen wird. Seine liebreizende Stimme wird uns wohl den ganzen Weg bis zum Schloss begleiten.“, gab sie mit einem ironischen Unterton zurück.
„Wir können nicht warten, die Audienzzeit ist bald vorüber und ich will nicht sehen, wie mein Sohn seinen Namen nachträglich erhält.“, meinte Hardoc ernst und griff mit der linken Hand nach dem Schwert auf seinem Rücken. Mit einer schnellen Bewegung zog er es aus der Scheide, was ein metallenes Zischen verursachte. Das Baby hörte schlagartig auf zu weinen als das von der Klinge reflektierte Sonnenlicht sein Gesicht streifte. Seine Augen öffneten sich mit Faszination, er begann zu lachen und griff mit seinen kleinen Händchen nach dem Schwert.
„Also wenn ich es nicht besser wüste, würde ich sagen, dass der kleine mal ein ebenso großer Krieger wird, wie sein Vater, so verrückt wie er nach dem Schwert ist.“, lachte Aline und sah ihren aufgeregten Sohn liebevoll an.
Sie begannen ihen Weg von der Lichtung aus in den dichter, schier undurchdringlichen Wald hinein. Die für die drei sonst so alltäglichen Sonnenstrahlen konnten sich nicht im geringsten durch das schwarz-grüne Blätterdach der sogenannten „Verlorenen Wälder“ kämpfen. Die angsteinflößende Dunkelheit verschluckte die kleine Familie vollständig und was zurück blieb war eine einsame Holzhütte, auf einer vom Dekubaum eigens für die drei geschaffenen Lichtung.
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Rest folgt ^^
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kite« (09.10.2006, 22:06)